Stationäre Badekur

Im Bereich der stationären Kuren (Anschlussheilbehandlung, Heilverfahren,  Sanatoriumskuren) gilt eine Eigenbeteiligung von 10.€/Tag. Ansonsten übernehmen die Leistungsträger (Krankenkassen,  Rentenversicherungsträger, etc.) die vollen Kosten der Kur.

Ambulante Vorsorgeleistung

Nachdem Ihnen Ihr Arzt (Hausarzt) die Kurbedürftigkeit attestiert hat, stellen  Sie mit einem bei jeder Krankenkasse erhältlichen Formblatt Antrag auf  Genehmigung einer Kur. Grundsätzlich kann eine Kur alle 3 Jahre  beantragt werden. Sofern es medizinisch notwendig ist, erhalten Sie die  Kur auch in kürzeren Abständen. Sie bekommen von Ihrer Krankenkasse  einen sogenannten Badearztschein. Damit können Sie sich von Ihrem  Badearzt in Bad Gögging die notwendigen Heilmittel  (Thermal-Bewegungsbäder, Massagen, Fango, ...) in unbeschränkter Höhe verordnen lassen. Je Verordnungsvordruck / Rezept sind 10€ zu bezahlen  (bei mehreren Behandlungsstätten sind diese 10 € nur einmal zu  begleichen - bitte quittieren lassen). Außerdem wird meist ein  Tagesgeldzuschuss für Unterkunft, Verpflegung und Kurtaxe von 8€ bis 13€./Tag gewährt. Die Ärztlichen Leistungen während der Kur werden zu  100% von Ihrer Krankenkasse übernommen. Für die ärztlich verordneten  Kurmittel (Bäder, Massagen, Gymnastik, usw.) übernehmen die  Krankenkassen 90% der Kosten. Die Abrechnung hierfür erfolgt direkt  zwischen dem Kurmittelbetrieb und der jeweiligen Krankenkasse. Sie haben lediglich 10% der Kurmittelkosten als Selbstbeteiligung aufzubringen.  Sie sehen also, die ambulante (offene) Kur gibt es nach wie vor! Das  heißt freie Arztwahl, freie Terminwahl und freie Wahl der Unterkunft.

Ambulante Behandlung

Für verordnete Heilmittel (Massagen, Bäder, ...) werden 90% von der  Krankenkasse getragen. Ein Eigenanteil von 10% ist vom Patienten selbst  zu erbringen. Bei kurortspezifischen Leistungen sind zum Teil Aufpreise  zu leisten. Je Verordnungsvordruck / Rezept sind 10€ zu bezahlen.

 

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